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Len's Backlab Newsletter 09.06.2007

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09.06.2007 – Ausstellung Medienfreiheit | Freie Medien

dates

09.06.2007 – Garage Drushba, Weitersfelden – The living dead clowns
12.06.2007 – OeH Cafe der Kunstuniversitaet Linz, Kollegiumgasse 2 – Kurzfilmabend im dokapi, das 3d cafe: Filme von Studierenden der Kunstuniversitaet Linz
15.06.2007 – Stadtwerkstatt, Linz – Barking Dog CD-Release with kackala
16.06.2007 – arge kultur, salzburg – black box presents temp~festival 2007
22.06.2007 – open air kriemuehle – Kriemuehle open air
27.06.2007 – rhiz, Wien – textstrom poetry slam
29.06.2007 – Ottensheim – Ottensheim OpenAir 2007
30.06.2007 – Ottensheim – Ottensheim OpenAir 2007
30.06.2007 – Landgraf Lounge, Linz – Gegen den Strom @ Klub Klub


09.06.2007 – Ausstellung Medienfreiheit | Freie Medien

Vom 25. – 28. Mai 2007 verwandelte sich das gesamte Haus der Stadtwerkstatt zu einer Sperrzone – die nur mit Visum besucht werden konnte. Kontrollen und Sprachbarrieren waren nicht vorgetaeuscht – sondern voellig real; dennoch liessen alle BesucherInnen eine Serie von Schikanen ueber sich ergehen.

Rund 30 Reisegruppen erhielten waehrend des viertaegigen Ausnahmezustandes in der Stadtwerkstatt eine Einreisegenehmigung. Im ersten Stock wurden sie mit zwei voellig kontraeren Systemen konfrontiert: zuerst mit einem Pruegelstaat, in dem alle freien Medien und MedienaktivistInnen brutal unterdrueckt werden, danach mit einer Demokratie, in der freie Medien erlaubt sind – aber dennoch staendig um das Ueberleben kaempfen muessen.

Zu den Fotos von der Ausstellung

Organisation und Durchfuehrung erfolgte durch eine Gruppe von KuenstlerInnen aus Belarus und Oesterreich – die unter dem Namen Zaenka Kollektiv seit einem Jahr aktiv sind, unterstuetzt von der Stadtwerkstadt Linz, von Radio FRO sowie dem Kulturserver servus.at – sowie aus Mitteln des Foerderprogrammes LinzImPuls. Die wochenlangen Vorbereitungen sowie saemtliche Arbeitsstunden waehrend derAusstellung wurden ehrenamtlich – sprich: unentgeltlich – geleistet.

Unter massiver Beteiligung des Backlab Kollektivs ging am 25. Mai 2007 im Saal der Stadtwerkstatt ein Solidaritaetskonzert fuer und mit KuenstlerInnen aus Belarus (Weissrussland) ueber die Buehne.

Aus Minsk gekommen war die Band Indiga – live supported wurde das Quartett von Roland von der Aist und collective#id_x.i.l." rel="external " title="More information about X.i.l.“>X.I.L. – visuell vom System Jaquelinde sowie von collective#id_Karin" rel="external " title="More information about Karin“>Karin und Helena (refect.net | Salzburg) – an den Turntables werkten die Deejays Spook, Aka Tell und Acid Buzz .

Die Band Indiga wurde von der Stadt Linz zum LinzFest 2007 eingeladen. Zum Solidaritaetsfest waren BesucherInnen u.a. aus Muenchen und Wien nach Linz

angereist – unter ihnen zahlreiche EmigrantInnen aus Belarus.

Zu den Fotos vom Solidaritaetskonzert

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The living dead clowns – 09.06.2007 – Garage Drushba, Weitersfelden

Ein ganz normales Ensemble. Farblose, herkoemmliche Figuren sind vor einem roten, samtigen Vorhang auf einer Buehne plaziert. Mager, abgezehrt, jedoch mit einer stattlichen Maehne, so rollt der Direktor geschickt auf einer Gehhilfe ueber die Buehne, um seine Clowns zu dirigieren. Musiktheater/Kabarett von einer anderen Seite, humorsam, unterhaltsvoll, daneben treffend. Eine Mischung unterschiedlicher Emotionen wird dem Publikum reserviert. Jemand moechte sie gerne streicheln, doch Vorsicht sie koennten beissen. Eine Unterwelt schwelenden Humors, ohne etwas zu erklaeren. Ein Abend eigenwilliger und grotesker Darbietung, musikalisch Revue passierender, blendender Unsinn. Ein Zirkus, hoch am Drahtseil, tief unter der Erde, mit Clowns, die aus der Hoehle des Loewen kommen und auf ein Publikum losgehen.

Bekannte und unbekannte songs werden gespielt, dazwischen wird ueber Orangen referiert. Musik wird verwurstet, ins Absurde verzerrt. Nie ist klar, was mit einem Stueck passiert, wird es weitergespielt, veraendert es sich abwegig, hoert es ploetzlich auf oder wird ueber ein Arrangement in Dur oder Moll debattiert. Eine Show des Desasters.

GRUPPE HUBRAUM www.hubraum.net

PATRIK HUBER

CHRISTIAN GRATT

WOLFGANG GRATT

PAUL HOFFMANN

MANUEL MITTERHUBER

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Kurzfilmabend im dokapi, das 3d cafe: Filme von Studierenden der Kunstuniversitaet Linz – 12.06.2007 – OeH Cafe der Kunstuniversitaet Linz, Kollegiumgasse 2

NORMAL von Jakub Vrba, A/CR 2006, 20 min

A man looks at how beautiful the world is. He seeks distraction. He

finds it in the refrigerator. He encounters his past, present and

future. He drinks. A man looks at how beautiful the world has remained.

His future has meanwhile arrived.

NACH DER EISHOeHLE von Lukas Marxt und Michael Petri, A 2007, 30min

In their editing Marxt and Petri inscribe a dramatic, subversive

overarching plot into the home movie. In the beginning, for instance,

we see the family setting as an experimental arrangement divided by the

mute, male observer, who observes his subjects in front of the camera

in an excruciating way. (Ramón Reichert)

CURRENT SHOT 01 von Stefan Kushima, Phillipe Gerlach, A 2007, 15 min

Hinter dem kontrollierenden Blick der Zeitlupe verbirgt sich eine Abstraktion,

die derselbigen die Frage der Evidenz neu stellt.

Die sich in den ersten Minuten einstellende Leere und der

einhergehenden Selbstkonfrontation, den Erwartungen bezueglich dem

Medium, dies alles eroeffnet einen Raum fuer eine eigenstaendige

Dramaturgie. Unwichtiges wird wichtig. Kleines wird gross.

Eine Einladung die Verschraenkung von Bild and Zeit, im weiteren Sinne

deren Funktionen in persoenlichen und gesellschaftlichen Aspekten, neu zu erfahren.

PANIC von Michael Petri, A 2006, 8 min

In der Videoinstallation Panic von Michael Petri wird das Verhaeltnis von Spiel und Tod, Religion und Vergnuegungsindustrie dekonstruiert. Waehrend das Vergnuegen in Panik geraet und das Kruzifix als elastisches, ein- und ausfahrbares Symbol hier auf Polstern gebettet liegt, dort im Automaten auf seinen Einsatz wartet, wird organisierte Spiritualitaet einer Kritik unterzogen. Gilles Deleuze wies darauf hin, dass der Todestrieb in maskierter Form sich als Wiederholung zu erkennen gibt. Panic konfrontiert uns mit der Frage, wie das Thema des Todes, das doch das Negativste im psychologischen Leben zusammenzufassen scheint, an sich zum Positivsten, transzendental Positiven werden kann, so dass es die Wiederholung bejaht. In einer der Einstellungen zieht der Bauarbeiter ein schier nicht enden wollendes Kabel aus einer Kanalisationsluecke, die sich direkt neben einigen Graebern befindet. Dieser repetitive Akt, bei dem sich etwas aus dem Dunklen hervorbringt, entspricht unserer unbewussten Trieborganisation. Der Psychoanalyse zufolge ist das Unbewusste so organisiert, dass die in ihm herrschenden Triebe nach Energieabfuhr streben, nach ihrer eigenen Ausloeschung. Der Jahrmarkt als Ort der kollektiven Triebabfuhr ist somit gleichzeitig ein Ort, an dem Triebe kleine Tode erfahren sollen. Das automatisch sich auf- und abrichtende Metallkreuz, das wir in einigen der Szenen von Panic sehen, entpuppt sich als Maske fuer die systematisierte Abfuhr libidinoeser Triebenergie in Form eines Jahrmarkt-Geraetes. Die scheinbar aus dem Grabstein herausfahrende Gondel stuerzt zum Zwecke der Sublimierung sogleich wieder in diesen hinein. Das Mechanische an der Wiederholung, das offensichtlich wiederholte Handlungselement dient als Decke einer tiefer liegenden Wiederholung, in der die Masken und Symbole vom Todes- und Sexualtrieb gespeist werden. Die Spielzeugtiere, die automatisch immer wieder gegen dieselbe Wand mit dem Preisschild laufen, signalisieren so wie die Redundanz des Kreuz-Symbols in den Bildern das Symptom und zeigen ein Theater des Schreckens an, in dem die Zeichen kollabieren und sich austauschen. Gleichzeitig entwickelt sich durch die Dialektik zwischen den Bilder und den desintegriertenden Tonbandloops von William Basinski eine Leichtigkeit, welche die Notwendigkeit ewiger Wiederkunft vermittelt. Es liegt an uns, das Spiel der Masken richtig zu spielen und das zu wiederholen was der Wiederholung wert ist.

Text: Andreas Fraunberger, 2007

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Barking Dog CD-Release with kackala – 15.06.2007 – Stadtwerkstatt, Linz

barking dog _ musikalische streifzuege durch einsame wohnzimmer, dreckige hinterhoefe und dunkle gassen _ tarnished _ stampfende triphop-beats, schneidende melodien, rollende sechsachtel-takte, jede menge gitarrenattacken und ein solides bass-schlagzeug-fundament machen den barking dog sound zum erlebnis

… what’s that scar on my face/where is the money in my wallet/has my body lost contact with my brain?

narben garantiert!

kackala “the Czech-American all women’s a cappella group”

http://www.stwst.at/

www.myspace.com/kackala

http://www.barkingdog.at

http://www.myspace.com/barkingdogg

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black box presents temp~festival 2007 – 16.06.2007 – arge kultur, salzburg

[live]

bunny lake

brenda

evirgen (living records)

collective#id_irradiation" rel="external " title="More information about Irradiation“>irradiation feat. visuals by stefan kushima (temp~)

odd and i-roy (schalldampfer)

[djs]

x.i.l. (backlab)

55.rnd (temp~)

rudi roschitz (shellbeach)

[visuals]

woei and malya (refect)

taxon

temp~salzburg 2007

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Kriemuehle open air – 22.06.2007 – open air kriemuehle

Barking Dog

Trashmonkeys

Bruckmayer

Convertible

Leopold Kraus Wellenkapelle

Seven Sioux

barking dog _ musikalische streifzuege durch einsame wohnzimmer, dreckige hinterhoefe und dunkle gassen _ tarnished _ stampfende triphop-beats, schneidende melodien, rollende sechsachtel-takte, jede menge gitarrenattacken und ein solides bass-schlagzeug-fundament machen den barking dog sound zum erlebnis

… what’s that scar on my face/where is the money in my wallet/has my body lost contact with my brain?

narben garantiert!

http://openair.woast.at

http://www.barkingdog.at

http://www.myspace.com/barkingdogg

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textstrom poetry slam – 27.06.2007 – rhiz, Wien

Qualifying fuer GIPS 2007 in Berlin..

Moderation: Mieze Medusa and Diana Koehle

DJ: El Kju

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Ottensheim OpenAir 2007 – 29.06.2007 – Ottensheim

Freitag, 29. Juni

Most

Nitro Mahalia

Tontraeger Allstars

Porn to Hula

Sofa Surfers

nightline (im Zelt):

Todesstern

Samstag, 30. Juni

Die Au – Average und Url

Dolom

Metalycee

Mieze Medusa and Tenderboy feat. DJ SMI

Duvacki Orkestar Orient

No Means No

nightline:

Binder and Krieglstein

Vorverkauf:

1 Tag €15, beide Tage €20

Abendkasse:

1 Tag €18, beide Tage €24

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Ottensheim OpenAir 2007 – 30.06.2007 – Ottensheim

Freitag, 29. Juni

Most

Nitro Mahalia

Tontraeger Allstars

Porn to Hula

Sofa Surfers

nightline (im Zelt):

Todesstern

Samstag, 30. Juni

Die Au – Average und Url

Dolom

Metalycee

Mieze Medusa and Tenderboy feat. DJ SMI

Duvacki Orkestar Orient

No Means No

nightline:

Binder and Krieglstein

Vorverkauf:

1 Tag €15, beide Tage €20

Abendkasse:

1 Tag €18, beide Tage €24

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Gegen den Strom @ Klub Klub – 30.06.2007 – Landgraf Lounge, Linz

live: irradiation

djs: aka tell, lena, martin klein

flyer-juni_vorne_web.jpg flyer-juni_hinten_web.jpg

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